Unsere besondere Aufmerksamkeit galt der Möblierung – denn sie muss in einer Einrichtung wie der unseren deutlich mehr leisten als „nur gut aussehen“. Wohnlichkeit, Ergonomie, Variabilität und Orientierung spielen hier zusammen. Damit kein Detail übersehen wird, hat sich eigens eine Delegation aus Mitarbeitenden gemeinsam mit einem Vorstandsmitglied auf den Weg gemacht, um in einer Fachausstellung für Seniorenmöbel vor Ort auszuwählen, zu prüfen und auszuprobieren. Diese Sorgfalt spürt man nun in jedem Detail.
Die neuen Stühle sind so gewählt, dass sie sicheren Halt geben, das Aufstehen erleichtern und zugleich bequemes Sitzen über längere Zeit ermöglichen. Unterfahrbare Tische schaffen Selbstverständlichkeit im Alltag: Rollstuhlnutzende finden hier ohne Umstände ihren Platz am Tisch. Gleichzeitig wurde auf klare Kontraste geachtet – etwa zwischen Sitzflächen, Tischkanten und Boden –, um auch Bewohner*innen mit Sehbeeinträchtigungen eine bessere Orientierung zu ermöglichen.
Ein weiterer Aspekt ist die Variabilität: Die Halle ist kein statischer Raum, sondern verändert sich je nach Nutzung – vom Treffpunkt über Veranstaltungsort bis hin zur ruhigen Rückzugsecke. Entsprechend flexibel ist die Möblierung angelegt: leicht umstellbar, kombinierbar und anpassungsfähig.
Und dennoch sollte bei all diesen funktionalen Anforderungen eines nicht verloren gehen: das Gefühl von Wohnlichkeit. Genau hier setzen die beiden neuen Loungeecken an. Mit Sesseln und niedrigen Tischen entstehen kleine Inseln, die bewusst an ein Wohnzimmer erinnern – Orte für Gespräche, für Begegnung oder einfach für einen Moment des Innehaltens.
Noch ist nicht alles sichtbar, was die Halle künftig prägen wird: Ein interaktives Display wird den Raum um neue Möglichkeiten der Information und Aktivierung erweitern, und auch die Leinwand für unsere beliebten Diavorführungen kehrt zurück. Bewährtes und Neues greifen hier ineinander.
