Zehn Jahre Diesterweg-Stiftung – wenn Du auf diese Zeit zurückblickst: Was hat Dich in Deiner Rolle am meisten geprägt?
Ganz klar das Miteinander. Die Erfahrung eines wirklich guten Teams und einer engen Zusammenarbeit hat mich geprägt. Und diese besondere Herzlichkeit im Haus – die habe ich tatsächlich schon im Vorstellungsgespräch gespürt. Ich habe mich von der ersten Sekunde an willkommen gefühlt. Dieses Gefühl ist geblieben.
Du verantwortest Küche, Reinigung und Wäscherei – drei Bereiche, die im Alltag ineinandergreifen müssen. Was ist dabei die größte Herausforderung?
Vieles steht und fällt mit guter Abstimmung. Gerade beim Personalmanagement braucht es oft Flexibilität, etwa wenn Krankheitsausfälle aufgefangen werden müssen oder Planungen z.B. in der Hausreinigung kurzfristig umgestellt werden. Dann ist es wichtig, dass Mitarbeitende bereit sind, auch bereichsübergreifend einzuspringen. Solche Situationen zeigen oft besonders, wie wichtig Teamgeist und pragmatische Lösungen sind.
Hauswirtschaft arbeitet oft im Hintergrund. Was bedeutet für Dich ganz konkret „gute Qualität“ in Deinem Bereich?
Ein wichtiges Zeichen ist für mich die Zufriedenheit unserer Bewohnerinnen und Bewohner. Wenn das Essen geschätzt wird, freundlicher Service wahrgenommen wird oder positive Rückmeldungen kommen, dann freut mich das sehr. Gleichzeitig gehört auch Ehrlichkeit dazu: Hundertprozentige Zufriedenheit gibt es nie. Qualität heißt für mich deshalb, aufmerksam zu bleiben und sich nicht auf Erreichtem auszuruhen.
Du beschreibst Dich als sehr teamorientiert. Wie gelingt es Dir, Dein Team in einem so vielfältigen Aufgabenfeld gut zusammenzuhalten?
Ein Umgang auf Augenhöhe. Das ist mir sehr wichtig. Ich habe den Anspruch, nicht nur zu organisieren, sondern auch mit anzupacken – gerade wenn jemand ausfällt. Und ich glaube, Zusammenhalt entsteht auch dadurch, dass man ein offenes Ohr hat, auch wenn es einmal um persönliche Sorgen geht. Teamarbeit lebt für mich von Verlässlichkeit und gegenseitiger Unterstützung.
Wenn Du nach vorne schaust: Was möchtest Du in Deinem Bereich noch weiterentwickeln oder verändern?
Ich würde mir wünschen, die Wäscherei weiter zu modernisieren – mit besseren Geräten und noch effizienteren Abläufen. Gerade solche Bereiche arbeiten oft eher im Hintergrund, sind aber enorm wichtig. Dort weiterzuentwickeln, wäre mir ein echtes Anliegen.
Bild: Beate Rixen (links) wird anlässlich ihres 10-jährigen Jubiläums gefeiert.
